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Summer of 69 im Sommer 2006

Von Claudia Panoscha | 19 Juli 2006

Bryan Adams begeistert auf dem Open-Air in Tannenhausen / Sasha, der softige Schmusemusiker

Bryan Adams genoss seinen gut zweistündigen Auftritt in Tannenhausen - und seine Fans mit wachsender Begeisterung gleich mit. Nach Angaben der Veranstalter waren es rund 7000. Schmusemusiker Sasha vermochte da die Menge nicht so sehr zu begeistern, und das, obwohl er ein komplettes Konzert gab. 

Von Hans-Peter Heikens

Tannenhausen - Eines gleich vorweg: Danke Bryan Adams. Danke für einen wunderbaren ,,Summer of 69” an einem herrlichen Sommerabend in 2006.
Die Rocklegende hielt das, was seine Erfolge der vergangenen Jahrzehnte versprechen - tolle Unterhaltung, eine schöne Show und Musik, bei der der Körper einfach nicht still halten kann - ganz zu schweigen on seine Balladen wie ,,Please forgive me” oder ,,Everything I do, I do it for you”, die 1991 vor allem durch den Film Robin Hood Kultstatus erreichte. Schnell sprang der Funke auf die Menge über - Bryan Adams gefiel das. Als Dank gab er alles.
Ganz anders war das bei ,,Sasha”. Geschmäcker sind verschieden. Das ist richtig und gut. Ganz offensichtlich war jedoch, dass der Schmuse-Musiker, der die Menge eigentlich einheizen sollte, zu den Adams-Fans nicht so richtig durchdringen konnte. Softlan-mäßig zog er sein Programm durch, das mit einer einzigen Zusage endete. Die Zuschauer bedankten sich artig mit einem Klatscher. Da hatten im Vorfeld des Abends Purple Schulz und Thorsten Wingenfelder (,,Fury In The Slaughterhouse”) schon mehr Glück. Schade, dass sie nur kurz auf der Bühne und über die Boxen zu hören waren.
Apropros hören - wie bei Open-Air-Festivals üblich, gab es auch in Tannenhausen wieder diejenigen Musikgenießer, die das Eintrittsgeld von 50 Euro pro Person lieber für Bier, Grillwurst sowie Erdbeeren mit Schlagsahne ausgaben, und die Klänge jenseits der Toilettenwagen (als Sichtsperre) und der Zäune mit den eben genannten Leckereien genossen. Sie hatten ihren Spaß mit der Security. Denn all diejenigen , die beispielsweise den benachbarten Sportplatz einnehmen wollten, um aus rund 200 Metern Entfernung außerhalb des Absperrzaunes zu lauschen, spielten Katz und Maus mit den Sicherheitskräften. Ein Schauspiel, das sehr ablenkend sein kann, während auf der Showbühne Sasha versucht für Stimmung zu sorgen. Ein unterhaltsamer Abend im ,,Summer of 2006”.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland

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