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“Netter Typ, der einfach tolle Musik macht”

Von admin | 13 Juli 2006

Bryan Adams sorgt mit Schmuse-Songs und härteren Klängen für Wechselbad der Gefühle

Der Mann war überpünktlich - und ausgesprochen höflich. “Guten Abend meine Damen und Herren, mein Name ist Bryan” - mit diesen auf Deutsch gesprochenen Worten begrüße Rockstar Bryan Adams sein Publikum in der ausverkauften Glückauf-Kampfbahn um kurz vor 20 Uhr. Was dann folgte, war zweieinhalb Stunden richtig gut gemachte Rockmusik.

Bryan Adams, auf den blonden Kanadier können sich irgendwie alle einigen. Was aber nicht nur an Reibeisenstimme und gekonnter Instrumentenbehandlung des 46-jährigen liegt :”Er macht tolle Musik und ist dazu noch ein netter Typ - mehr braucht man doch für einen gelungenen Konzertabend nicht”, meint Marlies Endemann, die aus Norddeutschland in die Glückauf-Kampfbahn gekommen war. Und Adams verzichtete auch an diesem Abend auf Starallüren und suchte immer wiede den (körperlichen) Kontakt zu seinen Fans. Die hatten dafür gesorgt, dass auch das letzte Fan-Fest-Konzert in der Glückaufkampfbahn ein voller Erfolg wurde. Mehr als 18 000 Menschen ging an diesem Abend nicht rein.

Adams, der im lässigen Rocker-Outfit - schwarzes T-Shirt, Jeans und schwere Boots - auftrat, setzte auf eine zündende Mischung von fetzigen Rocksongs und schönen Balladen. Dabei fehlte kaum einer der Adams-Klassiker: “Run to you”, “Please forgive me” und natürlich das grandiose “Summer of ‘69″ - fast jeder Song, den Adams spiele, hat Hitqualitäten. Einmal allerdings fühlte sich der Kanadier auf der Bühne etwas einsam. Für das Stück “When you’re gone”, das er im Original mit Ex-Spice-Girl Mel C. aufgenommen hat, brauchte er Verstärkung. Dafür holte er sich Conny aus Oldenburg auf die Bühne. Und die machte ihre Sache wirklich gut - und verzieh ihrem Star sicherlich, dass er sie statt “Conny” immer wieder “Honey” (Süße) nannte.

Schmusealarm gab es dann bei den Balladen - vor allem natürlich beim Dauerbrenner “(Everything I do) I do it for you” aus dem Kino-Hit “Robin Hood”. “Damals waren wir das erste Mal gemeinsam im Kino, seitdem ist das unser Song”, erzählten Meike und Thomas Reitschik aus Senden. Wer keinen Partner zum Schmusen an der Seite hatte, der behalf sich mit Wunderkerzen - oder suchte das Weite, so wie Hans-Peter Temme. “Rock ist gut, Schmusesongs sind es nicht”, so der 46-Jährige, der die Balladen-Zeit lieber für den Gang zum dicht umlagerten Bierstand nutzte.

Mit einem kleinen Feuerwerk und der Zugabe “All for love” endete das Konzert. Und mit der Erkenntnis, dass auch überpünktliche Rocker gerne mal länger bleiben - Adams spielte bis weit nach 22 Uhr.

von Christiane Schmidt

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2 Kommentare:

  1. Von Jannik geschrieben:

    DAS KONZERT WAR EIN ABSOLUTES ERLEBNIS. WIR KAMEN AUS DEM WEIT ENTFERNTEN FRANKFURT. ABER ES HAT SICH AUF JEDENFALL GELOHNT. BRYAN IST EINFACH NUR SPITZE. iCH FINDE ES WAR EIN UNVERGESSLICHER ABEND WENN MAN MAL VON DEN SEHR UNFREUNDLICHEN EMSCHERTAINMENT MITARBEITERN ABSIEHT!!!!!!!!!!

  2. Von Iris geschrieben:

    Nach 16 Jahren habe ich es an dem Abend geschafft mir meinen Wunschtraum zu erfüllen und bei einem Adams-Konzert zu sein und das auch noch in der zweiten Reihe. Das Konzert war einfach fantastisch!!! Bryan Adams hat mich sehr überrascht, denn trotz seines Erfolges, war er natürlich, scherzte mit dem Puplikum und was am wichtigsten ist, es macht ihm immer noch Spaß Musik zu machen! Es sind sogar Fans aus Leipzig und Hamburg an dem Abend da gewesen und ich kann mir nur vorstellen, daß sich die Reise für sie auf jedem Fall gelohnt hat. Ich freue mich schon darauf, auf noch so einem Konzert von ihm zu sein, denn es heißt ja: “Man sieht sich immer zweimal.”

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