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Ach, ist der süüüß

Von admin | 10 Juli 2006


Bryan Adams gab in Gelsenkirchen den netten Kumpel von nebenan. Die Damen schmolzen dahin beim letzten Fan-Fest-Konzert.

Er ist DIE Ikone des Mainstream-Rock: Bryan Adams, der Mann, der es geschafft hat, aus den gleichen viereinhalb Akkorden Welthits am Fließband zu produzieren. Auch, wenn die Zeit seiner richtig guten Alben lange zurückliegt, ist der ewig junge Kanadier live immer noch ein Erlebnis. Das bewies er zum Abschluss des Fan-Fests in der Gelsenkirchener Glückaufkampfbahn.

Punkt 20 Uhr ist er da, der Star, auf den 20 000 Fans zwischen sieben und 77 Jahren gewartet haben. Mit einem Grinsen schnappt er sich die Gitarre, sagt kurz “Guten Abend” und legt mit “So Far So Good” aus der aktuellen “Anthology”-Kopplung los. Dass der Sound zumindest vor der Bühne sehr basslastig und unausgewogen klingt, ist dem Publikum egal: Wenn Bryan Adams den netten Kumpel von nebenan gibt, Smalltalk macht, von einer Ecke der Bühne zur anderen rennt, damit auch wirklich jeder ihn mal ganz nah sehen kann - dann sind die Fans (zumindest die weiblichen) zufrieden und seufzen: “Ach, ist der süüüß…”

Von seinem aktuellen Studiowerk “Room Service” gibt es nur die Single “Open Road”, ansonsten greift Adams, dem man seine 46 Jahre nicht ansieht, in die Schatzkiste und spielt Hit auf Hit: “SUmmer of ‘69″ natürlich, “Run To You”, “18 Til I Die”. Lead-Gitarrist Keith Scott tobt sich mit fetzigen Soloeinlagen aus, wird vom Star als gleichberechtigter Partner in Szene gesetzt.

Wunderkerzen werden bei “(Everything I Do) I Do It For You” ausgepackt, verzückte Damen schunkeln, manche Herren scheinen doch eher auf den nächsten Rocksong zu warten. Aber das ist Bryan Adams: Schmusebarde und Stadionrocker in einer Person, der eine ehrliche, handwerklich perfekte Show ohne großen Schnickschnack bietet.

Nach zwei Stunden verabschiedet sich Bryan Adams nach einem, wie er selbst sagt, “fantastic concert” mit drei Nummern, die er ganz allein, ohne Band, nur zur Akustikgitarre singt. 20 000 Zuhörern hat er an diesem Abend das gegeben, was sie wollten - “The best Of Me”.

Der Gig von Bryan Adams war nach den Auftritten von “Simple Minds”, “Fanta 4″, “Tokio Hotel” u.a. der krönende Abschluss der Fan-Fest-Konzerte. Eigentlich schade, dass die WM schon vorbei ist.

Quelle: WAZ

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3 Kommentare:

  1. Von Antje Werner geschrieben:

    Leider konnte ich nicht dabeisein!Ich würde ihn gerne mal life sehen,aberes hat nie geklappt,
    so mussich eben meine DVD,s ansehen.Dafür werden
    meineWünsche bei den Radiostationen immer gut
    Berücksichtigt.Zweimalist mir der Wunsch erfüllt worden und eswurde die CD ,unplugget, gesendet.
    Ich muss diese Stimme jeden Tag hören,sonst fehlt
    mir was ich finde ihn einfach wunderbar!
    Aber was ich nicht mag OH,BRYAN die Haare sind
    to short!
    Grüsse aus Kiel

  2. Von Ricarda geschrieben:

    Huhu..
    Also ich war in Gelsenkirchen udn ich fand es hammer gayl xDD
    Das war mein erstes Konzert von Bryan, sonst immer nur CDs halt.. es war einfrach klasse diesen super gaylen Typen mal live zu sehn. Die Stimmung war auch spitze und gott sei dank war richtig schönes Wetter..
    Also ich würd sagen wenn man von dem Gestank absieht der an einigen Orten herrschte war es ziemlich gut organisiert und super klasse.
    Ich will auf jeden Fall wieder hin und bin auch schon dabei das Lied “When you’re gone” auswendig zu lernen. Wer weiß ;) [Wers nicht weiß, das Lied singt er eigentlich jedes mal mit einer aus dem Publikum]

    Naja Liebe liebe Grüße von Ricarda (14, Bochum)

  3. Von Ricarda geschrieben:

    ahcso zu Antje:
    Ich fidn das sieht mit kruzen haaren besser aus xD

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