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Bruce Allen und Keith Scott loben Bryan Adams

Von admin | 30 März 2006


Manager Bruce Allen zog es vor, dass sein langjähriger Klient Bryan Adams nicht selbst bezüglich seines Einzugs in die Canadian Musik Hall of Fame interviewt wird. Es wäre nichts für den kanadischen Sänger, Gitarristen und Texter, wenn er über sich selbst sprechen und erzählen müsste, warum er sich diese Ehre verdient hat. Denn Adams sei da sehr bescheiden.

Stattdessen gewähren Allen und Adams’ langjähriger Gitarrist Keith Scott Einblicke in den Mann, der an diesem Wochenende bei der JunoAward Verleihung in Halifax in die Musik Hall of Fame aufgenommen wird.

Die Leistungen von Adams sind unzählbar, bewundernswert und beneidenswert: Über 65 Millionen verkaufter Alben weltweit, wundervolle Portraitfotografien, einfach aber dennoch eindrucksvoll, Gewinner mehrerer JunoAwards und Grammys sowie 3 Academy Awards Nominierungen. Aber Adams ist mehr als nur ein erfolgreicher Platten-Künstler. Der in Kingston, Ontario, Geborene ist auch ein aktiver Menschenfreund, was auch durch seine Aufnahme in die ‘Order of Canada’ belegt wird. Doch es gibt noch ein weiteres Wort, mit dem Allen seinen Klienten -jetzt nunmehr seit 28 Jahren- beschreibt: “Er ist unermüdlich. Es gibt niemand in unserer Organisation, der so hart arbeitet wie er”, sagt Allen.

An diesen Punkt seiner Karriere könnte der 46jährige Adams eigentlich etwas Kürzer treten, etwas weniger arbeiten oder einige seiner Aufgaben anderen Leuten übertragen, aber er tut’s nicht! Noch vor dem Interview hatte Allen ein 1 1/2 stündiges Gespräch mit ihm über die Neugestaltung seiner Webseite.

“Andere würden sich darüber gar keine Sorgen machen. Sie würden sagen ‘Pass auf, erstell mir eine Webseite, so und so soll’s aussehen, also, bis dann’,er aber steht immer dahinter”, sagt Allen, immer noch mit einer Prise Verwunderung in seiner Stimme. “Er kümmert sich um seine ganzen Merchandise-Artikel. Er will sie genehmigen, er will sie mitgestalten und er macht es auch. Er will bei der Beleuchtung mitreden. Er will bei dem Bühnenaufbau mitreden, und er tut es auch. Er ist immer an allem beteiligt. Aus diesem Grund war Allen damals sofort bereit, mit Adams zu arbeiten als er gerade 18 war - ein Künstler, der so pflichtbewusst und hartarbeitend sein würde wie er er selbst.

Abgesehen davon, dass er ein großartiger Texter von Pop/Rock Songs ist und ein begnadeter Unterhalter, der keine Pyrotechnik und keine Tänzerinnen braucht, was macht ihn so erfolgreich?   “Jemand sagte mal etwas über Bryan Adams, was ich ständig im Hinterkopf habe”, erzählte Allen. ”Wenn er sich in seinen früheren Jahren entschlossen hätte, Neurochirurg zu werden, wäre er jetzt der beste Neurochirurg der Welt. Er ist genaur der Typ von:”Wenn ich etwas mache, will ich es auch richtig machen’. ” Deshalb spornt er jeden an, die Dinge so gut zu machen wie er kann. Er riskiert viel, aber er fordert alle um ihn herum auf, mitzumachen. Er ist fast perfekt. Es ist unglaublich. “ 

Scott, Adams’ Gitarrist in den vergangenen 25 Jahren, stimmt zu. ”Vor allem hat er eine unglaubliche Arbeitseinstellung: liebe die Arbeit”, sagt Scott. “Egal was er anfängt, er gibt alles: Fotografie, Wohltätigkeit, das Touren, das Texten, Wortführer sein. Er genießt es wirklich. Er liebt die Arbeit einfach und er lehrte mich, etwas mehr Zeit in Dinge zu investieren, damit die Resultate später um so besser seien.”

Er spricht auch von der Großzügigkeit seines Freundes und Bosses. Wenn die Öffentlichkeit von Adams’ großen Abenteuern hört, hören sie selten von den Leuten, die er dazu mitbringt. “Ich kann gar nicht sagen, wie oft Bryan mich persönlich zu irgendwas eingeladen hat, wo eigentlich nur er teilnehmen sollte”, sagte Scott. “Wenn es heißt, Dinner mit Wayne Gretzky, so lud er auch mich zu fast allem ein, wozu er eingeladen war, außer zu den Sachen, von denen er wusste, ich hätte keinen Spaß daran. Er ist unglaublich in diesen Sachen. ‘Okay, Leute, ich habe die Gelegenheit für die Menschen in Pakistan zu spielen, los geht’s’ und er lud uns alle ein und er tut es wieder und wieder. Wir waren vor einigen Jahren in Neu Dehli, Indien, und er sagte: ‘Ich will das Taj Mahal sehen. Ich werde ein kleines Flugzeug mieten und wir fliegen ‘rüber nach Agra und schauen es uns an’. Und so hat er es auch in Jordanien gemacht”, erzählt Scott weiter. “Er lud uns ein, Petra zu besichtigen. Ich sagte nach der Show in Amman/Jordanien ‘Ich bleibe einen Extra-Tag und fahre ‘runter nach Peta, um die Stadt in den Felsen zu sehen’ doch er kam mir zuvor und sagte ‘Nein, ich habe schon einen Hubschrauber für diesen Nachmittag gemietet und Abends werden wir dann die Show machen. Oder vor einigen Monaten in New York. Ich sagte: ‘Bryan, wir gehen heute abend aus, wir holen uns Karten für das Rangers-Spiel’ und er sagte: ‘Nein, ich habe bereits Bruce angerufen. Wir haben schon Plätze’. Er liebt es, dies zu tun. Er ist ein Gruppentier, was eigentlich erstaunlich ist.”

Man hört Presseberichte über Adams Beinaheunfall beim Skydiving 1985 oder einen kleineren Motorradunfall im Jahr 2000, aber während andere Songwriter über diese persönlichen Ereignisse schreiben, macht Adams dies nicht. Außer in seinem Song ‘Into the fire’ aus 1987 kommen seine politischen und sozialen Ansichten eher in seinen Aktionen als in seinen Liedern zum Ausdruck, in denen er fast immer nur über Herzensangelegenheiten singt. In den seltenen Interviews wird seine Liebe zur Musik offensichtlich aber sein persönliches Leben hält er fern vom Rampenlicht und mit Witz und Verstand versteht er es, solchen Gesprächen zu entgehen. Was ist mit der Tatsache, das man, anders als bei anderen großen Songwriter, wie Bob Dylan, Bruce Springsteen oder Eminem, nicht viel von Adams Persönlichkeit, seinen politischen und sozialen Ansichten oder seinen letzten Abenteuern in seinen Liedern findet?

“Er hat schon so viel in seiner Karriere gemacht. Er war der erste, der in Pakistan gespielt hat, der erste in Vietnam, der erste in der Türkei. Er glaubt, dass Musik alle Grenzen bricht. Das ist es, was er wirklich über Musik denkt. Seine Aktionen sagen mehr als seine Worte. Er macht aufmerksam. Er sammelte Geld für eine Krebsstiftung, er engariert sich gegen den Walfang. Er baute Schulen in Pakistan. Er spielte in Jordanien auf seiner letzten Tour. In Kora, Island, Ägypten, Qatar, Indien, Chile, Ost-Berlin, Russland - sehr viele Leute würden noch nicht einmal zu solchen Orten gehen. Er tut alles - die erste Amnesty Tour, Live Aid, Live 8, The Prince’s trust zwei oder dreimal, das Nelson Mandela Friedens Konzert. Er war die treibende Kraft hinter ‘Tears are not enough’ und er spielte mit Pavarotti in Italien, Smokey Robinson im Apollo, McCartney in London, Streisand, Sting, Rod Steward, Tina and The Who.

Er ist Kanadas Botschafter Nr. 1 in der Welt, dem kann sich niemand verschließen.”

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4 Kommentare:

  1. Von MsAdams geschrieben:

    NA ENDLICH SAGT ES MAL JEMAND UND BRINGT ES AUF DEN PUNKT!!!

    Danke Bruce und Keith!!!

    Bryan love ya……

  2. Von Annabel geschrieben:

    Bryan Rocks!

  3. Von Luthien geschrieben:

    Schönes Schlusszitat…
    Darum mögen wir in ja doch alle so gern, oder? Ach, mögen?

    Bryan, i love you!

  4. Von Sonja Weigl geschrieben:

    Das ist es was ich an ihm sehr sehr schätze seine extreme Liebe zur Musik und daß man nie irgendwelche Starallüren und dergleichen hört ,bescheidenheit,keine blöden Skandale und vorallem er kann was und will es nie wirklich ausser sich selbst beweisen .Dann natürlich seine Lieder selbst ich liebe jedes Lied einzeln .Und habe so ziemlich jede CD klar oder! I love you .Bryan

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