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Bryan Adams: “Besser als die WM 2006″

Von bryan adams.org | 13 July 2010

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Nachdem er sich am Sonntagabend das Endspiel zwischen Spanien und den Niederlanden angeschaut hatte, erklärte sich Bryan Adams in entspannter Atmosphäre gerne dazu bereit, mit FIFA.com über seine Erlebnisse im Soccer-City-Stadion von Johannesburg zu sprechen.

Die Rocklegende befindet sich gerade mitten in seiner “Bare Bones Tour”, bei der Auftritte in Kapstadt, Port Elizabeth, Durban und sogar Namibia auf dem Programm stehen und reist kommenden Sonntag zurück nach Johannesburg, wo er im Coca-Cola Dome auftreten wird: Hier begeisterte er am vergangenen Freitag beim WM-Abschlusskonzert “Celebrate Africa – The Grand Finale” gemeinsam mit Andrea Bocelli bereits die Massen.

Aber der bekennende Fan des englischen Premier League-Klubs FC Chelsea wollte unbedingt über seine Erlebnisse beim Endspiel, seine Bewunderung für Sportler und auch darüber sprechen, warum er ein Fussballspiel mit Vuvuzela-Untermalung besser findet.

Bryan, was denken Sie über das Finale?
Ich war ziemlich überrascht. Ich dachte zunächst, dass man vom Vuvuzela-Lärm regelrecht erdrückt werden würde. Aber wenn man erst einmal im Stadion ist, dann stellt man plötzlich fest, dass nur einzelne Fans um einen herum kräftig in ihre Vuvuzelas blasen. Darum hat es ziemlich viel Spaß gemacht. Ich frage mich jetzt nur, ob die Vuvuzela-Geschichte zu einem internationalen Phänomen werden wird. Ich habe gehört, dass die Verantwortlichen sie bei den europäischen Spielen verbieten wollen. Das wäre sehr schade, denn ich finde, dass es eine spaßige Sache ist.

Finden Sie, dass Spanien ein würdiger Weltmeister ist?
Ich finde, dass die Spanier diesen Titel auf jeden Fall verdient haben. Ich denke aber auch, dass die Deutschen ein würdiger Finalist gewesen wären. Ich kann mir nicht erklären, was mit ihnen plötzlich in der Halbfinalpartie gegen Spanien los war. Sie haben einfach nicht so gespielt wie sie die ganzen Partien zuvor. Das war ziemlich überraschend. Es war aber trotzdem ein tolles WM-Turnier, und Spanien ist ein würdiger Weltmeister.



Haben Sie im Vergleich zur WM 2006 in Deutschland, bei der Sie auch dabei waren, Unterschiede festgestellt?
Die Atmosphäre hier bei der WM in Südafrika war sehr viel besser.

Was halten sie vom Soccer-City-Stadion?
Ich mag dieses Stadion sehr. Man hat das Gefühl, dass es einen umschließt. Das Olympiastadion war auch gut, aber die Struktur war sehr offen. Trotzdem ist es ein beeindruckendes architektonisches Kunstwerk. Diese beiden Stadien sind in vielerlei Hinsicht sehr unterschiedlich, aber es sind beides tolle Fussballarenen.

Wäre das Soccer-City-Stadion eine Arena in der Sie in Zukunft gerne einmal auftreten würden?
Sicher, warum nicht!

Sprechen wir über Ihre Musik. Bei Ihrer “Bare Bones Tour” steht tatsächlich wieder ursprüngliche Rockmusik im Vordergrund. Haben Sie es genossen, mit akustischen Instrumenten wieder zum Wesentlichen der Rockmusik zurückzukehren?
Ja, das habe ich wirklich. Und es hat so viel Spaß gemacht, dass wir eine kleine CD aufgenommen haben, die noch dieses Jahr erscheinen wird. Wir sind derzeit jedoch noch dabei zu entscheiden, wie wir die CD herausbringen, denn es ist nicht mehr so einfach wie es mal war. Früher nahm man eine Platte auf und veröffentlichte sie über eine Plattenfirma. Aber die Zeiten haben sich geändert, und in der Musikindustrie hat sich ein ziemlicher Wandel vollzogen.

Warum haben Sie sich – musikalisch gesehen – entschlossen, diese Art von Konzerttour zu machen?
Ich habe 1996 bei MTV Unplugged ein Konzert gegeben, und seitdem war es für mich immer sehr interessant auszuprobieren, einige meiner älteren Songs in ein neues Gewand zu packen. Seither hatte ich immer im Hinterkopf, ein solches Konzertprojekt auf die Beine zu stellen. Und gegen Ende des letzten Jahrzehnts befasste ich mich etwas ernsthafter mit dem Gedanken, ein Konzert zu geben, das einen etwas kleineren und intimeren Rahmen haben sollte. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie das ankommen würde. Am Anfang war es nur eine halbstündige Promotion-Show für eine CD, aber dann entwickelte sie sich zu einem einstündigen Konzert, und nun ist es zu einer kompletten Tour geworden.

Bewundern Sie Sportler, weil sie – wie Sie selbst – die Erwartungen Tausender Menschen erfüllen müssen?
Allerdings! Als die Spieler aus dem Tunnel auf das Spielfeld kamen, dachte ich, dass sie unter einem unheimlichen Druck stehen mussten. Ich befand mich schon in einer ähnlichen Situation als ich kürzlich bei den Olympischen Spielen aufgetreten bin. Wenn man auf die Bühne tritt, wird einem plötzlich bewusst, dass einem eine Milliarde Menschen zuschauen. Und wenn man sich vor Augen hält, wie viele zig Millionen Menschen sich das WM-Endspiel angeschaut haben, dann kann man sich vorstellen, wie unglaublich groß der Druck für die Spieler gewesen sein muss. Als der Anpfiff ertönt war und sie sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren konnten, wurde es vielleicht besser. Aber ich bin mir trotzdem ziemlich sicher, dass die Jungs einen enormen Druck verspürt haben müssen. Man muss es in solchen Situationen schaffen, den Kopf frei zu bekommen und sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und das ist genau das, was einen richtigen Weltklassesportler ausmacht.

Wenn Sie Trainer wären, welchen Ihrer Songs würden Sie einer Mannschaft vor einem Spiel vorspielen?
Ich weiß nicht genau. Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht. Es müsste natürlich ein Lied sein, das die Spieler motiviert und die Moral hebt. Vielleicht “We’re Gonna Win”?

Quelle: Fifa.com (Bild und Interview)

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Bryan Adams: “Mandela würde ich gern die Hand schütteln”

Von bryan adams.org | 11 July 2010

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Im Exklusivgespräch mit FIFA.com spricht Adams über seinen Fussball-Enthusiasmus, seine Erlebnisse in Südafrika und seinen Tipp fürs Endspiel.

Der gefeierte kanadische Rockstar Bryan Adams ist nicht nur passionierter Musiker sondern auch Fussballfan. Deshalb hat er eine Konzertreise durch Südafrika so gelegt, dass er das Endspiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ vor Ort verfolgen kann. Adams gehört zu den Veteranen des historischen Live-Aid-Konzerts 1985. Mitte der 90er Jahre gab er mit seiner Band als einer der ersten Konzerte in Südafrika. Mit Afrika im Allgemeinen und Südafrika im Besonderen verbindet den Kanadier also eine jahrzehntelange Beziehung.

Welches ist Ihre früheste Erinnerung an eine FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™?
Wahrscheinlich die WM 1970 mit Pelé und Brasilien. Davor hatte ich vier Jahre in Portugal gelebt und da haben wir den lieben langen Tag Fussball gespielt.

Waren Sie zuvor schon einmal bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft?
Ja, vor vier Jahren in Deutschland.

Schauen Sie oft Fussball? Und sind Sie vielleicht Anhänger einer bestimmten Mannschaft?
Ja, von Chelsea.

Haben Sie Lieblingsspieler?
Drogba, Terry und Ballack.

Haben Sie schon viele Fussballer persönlich getroffen?
Über die Jahre waren es schon einige, ja. Mit einigen deutschen Fussballern wie Rudi Völler oder Jürgen Klinsmann bin ich befreundet. Rudi hat sogar seinen Sohn nach mir benannt!

Sie sind Kanadier. Welche Sportarten haben Sie da als Kind geguckt? Waren Sie aktiver Fussballer?
Ich habe tatsächlich meistens Fussball geguckt. Ich mochte auch die Boston Bruins (Eishockey) wegen Bobby Orr. Fussball habe ich gespielt, bis mir klar wurde, dass ich eine noch größere Leidenschaft habe: Musik.



Schildern Sie mal Ihre Eindrücke von Südafrika.
Südafrika habe ich schon immer geliebt, die Leute hier sind ein fantastisches Publikum. Wir waren ja die erste Band, die 1994 hierher gekommen ist.

Wie ist es für Sie, Teil dieser Riesenveranstaltung zu sein?
Es ist schon schwer zu begreifen, dass man überhaupt hier ist. Aber ich habe meine Tour auch um das Endspiel herum gelegt, so dass ich das Finale würde sehen und ein paar Gigs spielen können.

Sie haben vor einigen Jahren Ihre eigene Stiftung, die Bryan Adams Foundation, gestartet. Erzählen Sie uns ein wenig davon und von den Projekten, die sie in Afrika unterstützt.
Die Stiftung gibt es seit 2006. Ich habe sie in der Hoffnung gegründet, dass mein Name helfen würde, das Leben von ein paar Menschen zu verbessern. In Afrika hat die Stiftung den Bau einer Schule in Sambia unterstützt. Außerdem hat meine Stiftung die Stiftung Facing Africa – Noma in Nigeria und Äthiopien unterstützt sowie das FXB-Programm in den Townships von Johannesburg für Kinder mit HIV in Südafrika.

1985 sind Sie in den USA bei Live Aid aufgetreten. Wie kam es dazu?
Bob Geldof hatte mich ein Jahr vorher angerufen und gefragt, ob ich auftreten würde, wenn die Sache steigt. Dann habe ich eine Weile nichts mehr von ihm gehört, dann kam wieder ein Anruf: ‘Die Sache steigt, hier ist das Datum.’

Sehen Sie seitdem Fortschritte in Afrika?
Seit meinem ersten Besuch in Afrika hat es riesige Entwicklungen gegeben. Allerdings weiß ich nicht, ob das Leben der Afrikaner dadurch auch besser geworden ist, mir scheint es noch genau so schwer zu sein.

1988 haben Sie auf dem Nelson-Mandela-Konzert in Wembley gespielt. Haben Sie ihn persönlich getroffen? Was halten Sie von ihm als Persönlichkeit?
Ich bin 1988 in der Hoffnung bei seinem Konzert aufgetreten, dass er freigelassen würde, und das geschah tatsächlich kurz darauf. Getroffen habe ich ihn noch nicht, aber vielleicht erfüllt sich dieser Traum ja noch. Mandela würde ich liebend gern die Hand schütteln.

Wo wir gerade auch von Wembley sprechen – das ist ja ein Fussball-Mekka. Ein besonderer Ort, oder?
Absolut. Sämtliche Veranstaltungen dort waren unglaublich. Wir haben dort in den 90ern gespielt, das werde ich nie vergessen.

Sie haben auch als Fotograf einen guten Ruf. Welchen Fussballer oder welche Mannschaft würden Sie gern mal fotografieren und warum?
Ich habe mit den Jahren durchaus schon viele Fussballer fotografiert, zuletzt die deutsche Nationalmannschaft. Ich würde gern mal eine Fotostrecke mit David Beckham oder Ronaldo machen.

Gibt es eigentlich afrikanische Einflüsse in Ihrer Musik – oder wird es in Zukunft welche geben?
Tut mir leid, aber ich bin nur so ein dürrer Weißer. Um dieses afrikanische Etwas zu haben, muss man längere Zeit hier gelebt haben oder von hier stammen.

Die kanadische Nationalmannschaft ist ja bei dieser WM nicht dabei. Welchem Team drücken Sie stattdessen die Daumen?
Ich habe es aufgegeben, mit irgendeiner Mannschaft mitzufiebern. Ich liege ja sowieso immer daneben, das hat gerade diese WM wieder gezeigt.

Wenn Sie die Welt der Musik mit der des Fussballs vergleichen sollten – was wäre das musikalische Gegenstück zu einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft?
Wahrscheinlich so etwas wie das Live-Aid-Konzert in den 80ern. Danach ist nichts mehr dem nahe gekommen.

Was wäre Ihnen 2014 lieber – Eine Einladung zu einem Auftritt bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien oder eine kanadische Endrundenteilnahme?
Die Einladung, da ich mir nicht vorstellen kann, dass wir uns qualifizieren. In Kanada ist es einfach zu kalt, um ganzjährig Fussball zu spielen.

Wer wird Ihrer Meinung nach Weltmeister, Spanien oder die Niederlande?
Spanien hat mich bei dieser WM eigentlich immer wieder aufs Neue überrascht, ebenso wie die Niederlande. Insofern könnte ich da jetzt auch eine Münze werfen.

Quellen: Fifa.com (article), Getty Images (photo)

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Bryan Adams tritt bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika auf

Von bryan adams.org | 30 April 2010

world cup 2010

Bryan Adams und der italienische Tenor Andrea Bocelli treten gemeinsam beim Abschluss-Konzert der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika auf.

Die beiden Künstler stehen am 9. Juli, zwei Tage vor dem Finale, in Johannesburg auf der Bühne. Das ungewöhnliche Duo wird außerdem von der südafrikanischen Sopranistin Pretty Yende begleitet.

Ouelle: Kleine Zeitung

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Bryan Adams im Duett mit Nelly Furtado bei Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver

Von bryan adams.org | 14 February 2010

bryan with nelly furtado

Klicken Sie hier um das ganze Audioclips des Liedes zu hören

photo Klicken Sie hier, um weitere Fotos von dieser Veranstaltung zu sehen

Die beiden Künstler sang das Lied “Bang The Drum”, das von Bryan Adams selbst im Zusammenarbeit mit Jim Vallance komponiert wurde.

In dem überdachten BC Place Stadium von Vancouver sind am Samstagmorgen (deutscher Zeit) die XXI. Olympischen Winterspiele mit einer dreistündigen Show eröffnet worden. Neben einer farbenfrohen Reise durch die Historie des Landes sorgten dabei unter anderem die kanadischen Popstars Bryan Adams und Nelly Furtado für Unterhaltung. (mehr…)

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